„No more empty Promises“

„No more empty Promises“

Das Bündnis solidarische Stadt hat sich Ende 2020 im Zuge des Protestes gegen das Haushaltssicherungskonzept (HSK) der Stadt Jena gefunden und hat die Kampagne ‚Kürzungen stoppen! Für eine soziale, nachhaltige und lebenswerte Stadt‘ ins Leben gerufen.
Alle Gruppen – so unterschiedlich ihre Ausrichtungen auch sind – eint der Widerspruch zur Fixierung auf immer weiteres Wachstum als zentrales Ziel der Stadtpolitik.
Das Bündnis steht solidarisch für sozial gerechte, mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit vereinbare und an Lebensqualität für alle orientierte Lösungen für die derzeitige finanzielle Krise der Stadt ein.
Unsere Forderungen: Weiterlesen

Was? Kundgebungen zum Thema Kürzungen stoppen!
Wann? 27. Januar ab 16 Uhr
Wo? Vor dem Volkshaus sowie weitere Kundgebungen in der Nähe
Die Stadt plant massive Kürzungen in den Bereichen Soziales, Kultur und Klimaschutz. Dagegen wollen wir am Tag der nächsten Stadtratssitzung auf die Straße gehen.
Kommt zahlreich! Je mehr Leute kommen, desto mehr Kundgebungen melden wir an.
Bündnis solidarische Stadt Jena
Vor fünf Jahren am 12. Dezember wurde in Paris das „Übereinkommen von Paris“ in Nachfolge des Kyoto-Protokolls ausgehandelt mit dem Ziel, die menschengemachte globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad gegenüber den vorindustriellen Werten zu begrenzen. Ebenso soll die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel verbessert sowie eine konsistente Finanzierung in Bezug auf das vereinbarte Ziel gesichert werden.
Die Besonderheit dieser Übereinkunft gegenüber vorherigen Vereinbarungen besteht darin, dass jeder Vertragsstaat selber entscheidet, welchen Beitrag er zur Erreichung dieser Ziele leistet. In jedem Jahr sollen alle Beiträge erfasst und bezüglich der damit möglichen Erreichbarkeit der Ziele bewertet werden. Die bisher eingereichten Beiträge sind bei Weitem noch nicht ausreichend. Nach jetzigem Stand würden sie zu einer Erwärmung um etwa 2,7 Grad führen. Damit wird die Überschreitung möglicher Kipppunkte wahrscheinlich, welche zu irreversiblen Veränderungen des Klimas führen können. Ebenso wird an vielen Stellen die Dringlichkeit des Handelns betont [z. B. Stefan Rahmstorf]. Mögliche Entwicklungspfade, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen wurden in einem Sonderbericht des IPCC dargestellt. Diese Pfade beinhalten alle eine Beibehaltung bzw. deutlichen Ausbau der Kernenergie sowie die Anwendung technischer Verfahren zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre – allesamt hochproblematische und umstrittene technische Ansätze. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die bisherigen Anstrengungen in keiner Weise ausreichen.
Mitglieder der Leipziger Gruppe der Parents for Future (P4F) haben deshalb die Idee gehabt, die für den 10. Dezember 2020 vorgesehene Beratung der Beiträge der EU zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele zum Anlass zu nehmen, um „den Eiffelturm nach Brüssel“ zu bringen, und zwar in Form einer Fahrradstaffel. Heute war nun Jena der Etappenhalt. Gegen 18:30 Uhr wurde die Gruppe aus Leipzig in Jena an der Stadtkirche empfangen.

Ankunft der Fahrradstaffel Jena

Eiffelturm nach Brüssel
Morgen startet die nächste Etappe nach Erfurt. Unter #MakeParisReal kann die Radtour weiter verfolgt werden.

Am Montag war Tag X im Danni.
Mehrere Hundertschaften Polizei haben sich früh auf den Weg in den Dannenröder Wald gemacht. Nachdem bereits im Maulbacher Wald und im Herrenwald geräumt und gerodet wurde, geht es jetzt auch im Danni los.

Seit fast zwei Jahren streikt F4F für Klimagerechtigkeit & die Einhaltung des 1,5 Grad Ziels. Doch keine einzige Partei in Deutschland hat einen Plan zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens.
Deshalb hat F4F die Wissenschaft gefragt, was nötig ist, um unter den 1,5 Grad zu bleiben.
Jetzt ist diese Studie, die das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie erstellt hat, vorgestellt worden:
Das wichtigste Ergebnis:
*Das 1,5 Grad Ziel einzuhalten ist möglich*
*dafür muss Deutschland bis 2035 CO2-neutral werden* und
*die Emissionen müssen in den nächsten Jahren extrem sinken*
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Die Waldrodungen gehen weiter. Zur Zeit wird im Herrenwald gerodet. Jeden Tag muss die Polizei Aktivistis von den Bäumen holen. Diese ca 300 Jahre alte Eiche wurde von den Aktivistis Grandma genannt. Sie stand schon zu einer Zeit, als es noch keine Autos gab und eine Fahrt von Frankfurt nach Kassel 24 Stunden gedauert hat.
Weitere Informationen gibt es hier:
https://www.parentsforfuture.de/de/danni
https://waldstattasphalt.blackblogs.org/pressespiegel/
Während weiter gerodet und geräumt wird, haben sich Mitglieder von Robin Wood am hessischen Landtag abgeseilt, um gegen den Bau der A49 zu protestieren.

Ein Klima-Demonstrant aus Jena, der an einer Sitzblockade auf einer Brücke in Berlin-Mitte beteiligt war, ist zu einer Geldstrafe von 1350 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Tiergarten sprach den geständigen 22-Jährigen am Dienstag des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte schuldig. Er hatte sich im Oktober 2019 mit acht weiteren gesondert Verfolgten mit Ketten, Schlössern und Karabinern an mehrere Metallfässer gefesselt. Die Polizei habe die Blockade nicht auflösen können, ohne Trennschleifer und anderes Werkzeug einzusetzen, hieß es im Urteil.

Großes Demo-Wochenende für den Erhalt des Dannenröder Forstes
Samstag, 3. Oktober 2020 FahrradDemo auf der A49 von Kassel in den Danni, 9 Uhr Hauptbahnhof Kassel
Samstag, 3. Oktober 2020 Fridays for Future zieht in das Protestcamp und verbringt die Herbstferien im Dannenröder Wald
Sonntag, 4. Okober 2020 Demo am Dannenröder Wald , 12 Uhr Sportplatz Dannenrod
Es gibt Shuttlebusse vom Bahnhof Stadtallendorf ab 9:30 Uhr bis zum Demostart.